Meine Stimme für meine Stadt

Das Projekt „Meine Stimme für meine Stadt“ richtet sich an Jugendliche im Alter zwischen 15 – 21 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund.

Wir möchten bei Jugendlichen eine größere Aufmerksamkeit für die Wirksamkeit der eigenen Stimme und der eigenen Gestaltungsmöglichkeiten erwecken. Die kommenden Kommunalwahlen und der eigene Einfluss auf die kommunale Politik und die alltäglichen Dinge in der eigenen Straße, im Stadtbezirk und Stadtteil sind dafür eine gute Basis. Es lohnt sich, bereits auf kommunaler Ebene mitzubestimmen, durch eigene Initiativen zu verschiedenen Themen wie Umweltschutz oder Fairtrade und natürlich auch durch Wahlbeteiligung aktive Demokraten zu werden.

Beteiligung und das Interesse an Politik muss immer wieder neu entdeckt und immer wieder neu mit Leben gefüllt werden, um der allgemein beklagten Politikverdrossenheit entgegen zu wirken. Desinteresse an Themen der Beteiligung und eigener Initiativen führt  letztlich zu einer Demokratieverdrossenheit. Wir wollen bei all unseren Sitzungen und Workshops darauf achten, dass wir Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund für unsere Themen interessieren und schon in unseren Gruppenstunden für eine plurale Auseinandersetzung mit Beteiligung und Wahlen sorgen.

Wir sammeln jede Woche Ideen und Themen und einer aus der Gruppe bereitet für die nächsten Sitzungen diese Themen vor. Genauso werden Teams Begegnungen mit den PolitikerInnen organisieren. Durch direkte Begegnungen mit den PolitikerInnen möchten wir natürlich auch eine Rückmeldung an die Politik geben und fordern, dass unsere Ideen und Wünsche berücksichtigt werden. Wir bieten auch Workshops an, in denen wir andere Jugendliche informieren und für unsere Themen begeistern wollen. Geplant sind aber auch Ausflüge, wie zum Beispiel in Museen, in den Landtag oder ein Wochenende in Berlin.

Dieses Projekt ist vom Landesjugendring Niedersachsen im Rahmen des Förderprogramms Generation³ finanziert. Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem ljr und der Förderstelle.

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