Themenabend Aramäisch

In Kooperation mit der Initiative Hometown Hannover veranstaltet Interzentrum e.V. einen Themenabend zu der Sprache Aramäisch.
Mohanad Tobya wird den Abend nutzen und uns die Sprache von Jesus und damit eine alte Kirchensprache des Christentums näher bringen. Nach 3000 Jahren wird sie nur noch gesprochen und nicht mehr geschrieben. Es ist die Sprache vieler Christinnen und Christen in Syrien. Also, nutzt die Gelegenheit, denn Mohanad Tobya wird uns die Sprache, ihre Tradition, die Geschichte des aramäischen Volkes näherbringend durch Musik, Vortrag und die Lesung eines eigenen Gedichts.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Kulturpalast Linden, Stiftung leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen., Verein Nds. Bildungsinitiativen e.V., Feinkost Lampe, geMiDe e.V., Interzentrum e.V.

Dienstag, 28.02.2017 19:00
Veranstaltungsort: Kulturpalast Linden, Deisterstraße 24, 30449 Hannover

Lesung mit Armin Langer

Interzentrum e.V. hat den Berliner Autor Armin Langer von der Initiative Salaam-Shalom eingeladen, um aus seinem neuen Buch „Ein Jude in Neukölln “ (Aufbau Verlag) zu lesen. Die Initiative setzt sich zum Ziel, Stigmatisierungen zwischen Muslimen und Juden aufzulösen, die zu Misstrauen und Spannungen führen. Nach der Lesung können die Besucher*innen gerne ihre Fragen loswerden und sowohl mit dem Autor als auch den Vereinsmitgliedern von Interzentrum e.V. über das multikulturelle und interreligiöse Zusammenleben diskutieren.
Wann:25.02.2017, Wo: Kulturtreff Hainholz, Voltmerstr. 40, 30165 Hannover, Saal im Erdgeschoss. Barrierefreiheit ist gegeben.
Eintritt frei, Spenden sind willkommen.

Unser neues Projekt „Hand in Hand“ startet

Wir freuen uns sehr darüber, dass unser neues Projekt „Hand in Hand“ von Generation³, der Programmstelle des Landesjugendring Niedersachsen gefördert wurde. In den nächsten drei Monaten werden wir uns stark mit den Themen Multikulturalismus, Antirassismus, interkultureller Kompetenz und dem erstarkenden Rechtspopulismus in Deutschland und in Niedersachsen auseinandersetzen. Wir wollen diskutieren, die Ereignisse reflektieren und vor allem aber Brücken bauen.

Wir freuen uns über eine breite Beteiligung von Jugendlichen, Ehrenamtlern in diesem Bereich, aber auch von Vereinen und Institutionen. Meldet euch bei uns (interzentrum@gmx.de), lasst uns vernetzen, gemeinsam über diese Themen nachdenken und vor allem gemeinsam handeln.

Foto-Ausstellung „Den Sterbenden an unseren Grenzen“

Viel Geld wurde ausgegeben, um Menschen aus Europa fern zu halten: Marinepatrouillen schotten die Seegrenzen ab; Grenzschutzanlagen mit Reizgas und Rasierklingendraht verriegeln die Limg_0555andesgrenzen; autoritäre Staaten werden bezahlt, um Flüchtende weit vor den EU-Grenzen zurückzuhalten. Diese Maßnahmen führen nicht dazu, dass weniger Menschen flüchten. Sie führen dazu, dass Menschen kompliziertere und gefährlichere Fluchtrouten auf sich nehmen und dabei häufiger sterben. In der Foto-Ausstellung „Den Sterbenden an unseren Grenzen“ appelliert ein Künstlerkollektiv unter dem Dach von Interzentrum e.V. und in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen für sichere Fluchtwege.

Die Vernissage wird am 13.10.2016 um 18:00 Uhr sein. An diesem Tag werden auch zwei Geflüchtete anwesend sein, die über ihre eigenen Fluchterfahrungen über das Mittelmeer berichten werden.

Die Ausstellung kann vom 13.10 – bis zum 15.12.2016 im Cafe 24 Grad, auf dem Engelbosteler Damm 52, 30167 Hannover besucht werden.

Jetzt erst recht!

Die Nachrichten der letzten Tage sind sehr bedrückend: Terror in Afghanistan, Belgien, Frankreich, Bangladesch, Türkei, Irak, Somalia und Saudi Arabien. Die schrecklichen Ereignisse bleiben nicht ohne Auswirkungen auf das interkulturelle Leben in Deutschland. Wir vom Interzentrum e.V. sagen, in diesenDSCF8636 Zeiten brauchen wir erst recht interkulturelle Kompetenzen, Vertrauen, Freundschaft und  Mitgefühl für einander. Wenn so vielen Ortes Hass und Zerstörung organisiert werden, müssen wir Liebe und Freundschaft genauso organisieren. Es ist in diesen Zeiten besonders wichtig für Frieden einzutreten und den Zusammenhalt von allen, die für die Demokratie und Vielfalt eintreten, zu stärken.

Unser Mitgefühl gilt allen Hinterbliebenen aller Opfer, unabhängig von ihrer Hautfarbe, Nationalität oder Religion.

Europa – Einig Abendland? Ausstellung des Historischen Museums Hannover

 Wir möchten alle Hannoveraner*innen herzlich einladen, sich mit dem Begriff  »Abendland«  auseinander zu setzen. Die Sonderausstellung des Historischen Museums wurde von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen von Interzentrum e.V., Josefine Diem und Joanna von Graefe, mitgestaltet.

»Abendland« dient seit dem 16. Jahrhundert als ein Begriff der Abgrenzung und kultureller Überlegenheit. Im Lauf der Zeit durchlief das Wort »Abendland« verschiedene Wandlungen; mal diente der Name als Kampfbegriff zur Abwehr osmanischer Expansion, dann wieder als Form nostalgischen Aufseufzens im Angesicht vermeintlichen kulturellen Niedergangs. Heute ist es im Zuge rechtspopulistischer Propaganda vielleicht aktueller denn je, so ist der Begriff zum Bespiel Namensbestandteil der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung.

Historisches Museum Hannover, Pferdestr. 6, 30159 Hannover

 

Was heisst Demokratie und Vielfalt für meinen Alltag?

Unser Workshop am 29. April mit den Jugendlichen in den Werkstätten des Stadtkirchenverbandes Hannover lief sehr gut. Die Jugendlichen hatten bisher wenig Berührungspunkte mit Politik oder politischer Partizipation auf kommunaler Ebene. Der Workshop hat allerdings so viel Spaß gemacht und Interesse geweckt, dass wir für ein weiteres Workshop angefragt wurden. Jetzt bereiten wir vertiefende Bausteine für ein längeres Workshop vor: „Was heisst Demokratie und Vielfalt für meinen Alltag?“

Partizipation und Vielfalt in der Jugendarbeit

Nachdem wir  Konzepte für unsere Workshops erstellt haben, freuen wir uns auf Anfragen von Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit. Wir behandeln die anstehenden Kommunalwahlen, Partizipation im Stadtteil und regionale Produktionen und Nachhaltigkeit, sowie die Herausforderungen der Einwanderungsgesellschaft.

Nächste Woche werden wir zum ersten Mal mit den Jugendlichen in den Werkstätten des Stadtkirchenverbandes Hannover zusammenkommen und freuen uns schon sehr auf die Begegnung.

Fragen, die ins Schwitzen bringen

Bei unserem letzten Treffen haben wir uns Fragen überlegt, wie wir die PolitikerInnen, die wir besuchen wollen, dazu bringen werden, kurz und bündig auf bestimmte Fragen zu antworten. Wir haben uns auf fünf Fragen geeignet, die wir allen PolitikerInnen stellen wollen. Mit dabei sind sowohl Fragen zur persönlichen Motivation der PolitikerInnen als auch parteipolitische Positionen.