Foto-Ausstellung „Den Sterbenden an unseren Grenzen“

Viel Geld wurde ausgegeben, um Menschen aus Europa fern zu halten: Marinepatrouillen schotten die Seegrenzen ab; Grenzschutzanlagen mit Reizgas und Rasierklingendraht verriegeln die Limg_0555andesgrenzen; autoritäre Staaten werden bezahlt, um Flüchtende weit vor den EU-Grenzen zurückzuhalten. Diese Maßnahmen führen nicht dazu, dass weniger Menschen flüchten. Sie führen dazu, dass Menschen kompliziertere und gefährlichere Fluchtrouten auf sich nehmen und dabei häufiger sterben. In der Foto-Ausstellung „Den Sterbenden an unseren Grenzen“ appelliert ein Künstlerkollektiv unter dem Dach von Interzentrum e.V. und in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen für sichere Fluchtwege.

Die Vernissage wird am 13.10.2016 um 18:00 Uhr sein. An diesem Tag werden auch zwei Geflüchtete anwesend sein, die über ihre eigenen Fluchterfahrungen über das Mittelmeer berichten werden.

Die Ausstellung kann vom 13.10 – bis zum 15.12.2016 im Cafe 24 Grad, auf dem Engelbosteler Damm 52, 30167 Hannover besucht werden.